Spiegelungen Dezember 2021

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(Beitrag wurde vorgebloggt am 29.11.2021)
Heute Nacht muss es ordentlich geregnet haben, der Schotterweg ist voll mit Wasserpfützen. Das Foto entstand eben beim Anstehen für einen Corona Schnelltest (wir haben gut eine Stunde in der Kälte angestanden). Ich bin zwar voll geimpft, aber für den Aufenthalt im Krankenhaus benötigt man ja trotz alledem einen Nachweis.
Aufgenommen habe ich es mit dem Handy. Als schwarz/weiß Foto finde ich es stimmungsvoller und es passt besser zum momentanen Wetter, Ende November.

Für Sandras Fotoprojekt

Im November 2021

Diesen Beitrag habe ich vorgebloggt, da ich jetzt, in diesem Moment in Narkose auf dem OP-Tisch liege. Ich schreibe es hier so locker und flockig, weil es ja auch noch mit in den November gehört. Morgen Nachmittag werde ich wohl wieder wohl behütet auf dem heimischen Sofa liegen und mich erholen. Zum Glück ist mein Mann ja bereits Zuhause und ich werde dann etwas Schwung ist sein Rentnerleben bringen. Eigentlich wollte ich so ein kleines Glöckchen zum Klingeln und dann so z.B.: ach Liebster, bringe mir doch bitte etwas Kaffee, ach ne, doch lieber Tee, ich habe Hunger, wo ist denn die Fernbedienung, hast Du mein Buch gesehen?
Nein, so fies bin ich nicht. Während ich hier sitze und vorschreibe bin ich am Kochen und es sollte für ein paar Tage reichen und der Gute muss nur die Speisen erwärmen 🙂 Gut, dann will ich mal sehen, was sich so im November besonderes getan hat:

Im November 2021:

  • zog mein Sohn zum Glück in die neue Wohnung ein. Einen selbstständigen „erwachsenen“ 22 jährigen Zuhause zu haben bereitet nicht wirklich viel Freude
  • besuchten wir eine liebe Nachbarin, die in ihr neues Haus gezogen ist
  • wurden die Winterreifen auf das Auto gezogen
  • wollten Annelie und ich uns treffen, aber darauf wurde leider nichts. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben
  • kam mein Mann mit glänzenden Augen von der Modellbau Messe aus Dortmund wieder nach Hause
  • kochte ich den ersten Grünkohl
  • besuchten wir liebe Verwandte
  • schmückten wir alles für die Adventszeit
  • habe ich tatsächlich weitere Kilos verloren *freu*. Wenn das so weiter geht, werde ich im Sommer mein Ziel erreicht haben und die bösen überflüssigen Corona-Kilos werden Geschichte sein. Ich freue mich auf meine Sommerkleider
  • ärgerte ich mich über Kollegen, die Corona überhaupt nicht ernst nehmen
  • freue ich mich auf den Dezember. Da ich noch eine Weile krank geschrieben sein werden, kann ich die Adventszeit schön Zuhause genießen

Ich liebe Hermann

Die Strickerinnen in meinem Alter *hüstl* kennen ihn bestimmt, den Hermann. Anfang der 90ger wohnte ich eine Weile in Kappeln an der Schlei und es gab es auf der Schwansener Seite ein schönes gemütliches Wollgeschäft. Natürlich hielt ich mich sehr viel dort auf und die nette Verkäuferin zeigte mir, wie ein Hermann entsteht. Es ist nicht mehr als ein Raglan von oben, nur die Maschenanzahl wird anders aufgeteilt. Wenn ich mit dem Stricken fertig bin, werde ich mich hinsetzen und versuchen eine Anleitung zu schreiben. Hermann ist auch wunderbar für Wollreste geeignet. Diesen fertige ich aus selbst gesponnener Wolle, verzwirnt mit Kidsilk und Kidsilk im Wechsel auf Nadelstärke 4,5 an. Ich möchte ihn gerne bald tragen.

Warme Hände

Bei diesem Wetter kann man nur auf dem Sessel sitzen und stricken oder sich mit Buch und Decke aufs Sofa verkriechen. Meine neuen Handstulpen für den Bummel über den Weihnachtsmarkt sind rechtzeitig fertig geworden. Allerdings bezweifle ich es, dass wir dieses Jahr über den Weihnachtsmarkt bummeln werden. Bei diesen Coronazahlen kann ich da sehr gut drauf verzichten.

Aber hier sind sie nun, Handstulpen aus Drops Alpaka:

Adventskalender

Ohne geht es nicht, auch wenn er bereits 22 Jahre alt ist. Mein Sohn isst nicht so viel Süßigkeiten, daher befüllte ich den Kalenders dieses Jahr bunt gemischt mit nützlichen Dingen.

Eine Bastelfee bin ich nicht, aber ich weiß mir ja zu helfen. Die Bändchen zum Befestigen habe ich einfach an die Paketchen getackert.

Den Kalender stickte meine Oma 2000 für ihren Urenkel. Seither befülle ich ihn jedes Jahr. Ich denke, wenn mein Sohn so um die 25 Jahre alt ist, wird es Zeit damit aufzuhören 😉

# 654

Freitagsfüller
  1. Um sicherzugehen, dass das Licht ausgeschaltet ist, schaue einfach nach.
  2. Die interessantesten Informationen liest man meist auf der Rückseite.
  3. Es ist nie zu spät für einen Kaffee
  4. Ach ja, ……. der Mensch.
  5. Adventskalender befüllen? Klar! Heute geht es los. Der junge Mann muss doch „ein Stück Zuhause“ mit in die Bude bekommen.
  6. So eine Impfung ist eine feine Sache. Also: hopp, hopp, auf zum Arzt oder Impfzentrum mir Dir!
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Schmücken von Haus und Garten morgen habe ich geplant, bei gutem Wetter einen schönen und ausgedehnten Spaziergang zu unternehmen und Sonntag möchte ich entspannen, lesen und evt. an einer Ufo-Patchworkdecke nähen !